Wir wünschen euch von Herzen eine schöne Adventszeit

Anja, Wolfram und Kevin sowie Silke, Lyan und Frau Fifa (unser Praxisteam), Sabine Schreiber, Katja Pätzold und Saskia

Am Sonntag ist der 1. Advent.
Wir dürfen am Adventskranz die erste Kerze anzünden.

Jeder kennt den Reim:

Advent, Advent ein Kerzlein brennt.

Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4,

dann steht das Christkind vor der Tür.

Schon gewusst?

Der erste Adventskranz hatte 24 Kerzen. Der evangelische Pfarrer Johann Heinrich Wichern erwähnte ihn erstmalig in seinem Tagebuch. Es gab im "Rauen Haus", einem Asyl, das er 1833 für Hamburger Straßenkinder gegründet hat, eine Feier. Er hatte 24 Kerzen auf einen Holzreifen gestellt und ab dem 1. Dezember wurde jeden Tag eine angezündet. An Heilig Abend erstrahlte der Reifen, der unter der Decke hing, fast so hell wie der Weihnachtsstern, dem die Heiligen 3 Könige folgten, aber das ist eine andere Geschichte.

Vielleicht habt ihr heute Lust, einen Spaziergang im Wald zu machen. Sammelt Blätter und andere Naturmaterialien und bastelt damit lustige Bilder.

Blätterbilder eignen sich auch als Fensterbilder.

Hier noch ein Fingerspiel bzw. ein Bewegungslied für unterwegs:

Igelpapa tapst daher,
durch das Laub, es raschelt sehr.

Igelmama hintendrein
und
die Igelkinderlein.

Vielleicht habt ihr ja heute Lust nach draußen zu gehen, Blätter zu sammeln und mit Kleister solche herrlichen Laubbilder zu gestalten. Wenn ihr das Bild in einen Rahmen steckt, rollen sich die Blätter nicht so ein..

Mit einem Wanderstock durch Herbst und Winter

Sammelt auf euren Wanderungen, Spaziergängen, Abenteuern jeglicher Art besondere Schätze und natürlich zuerst einmal einen STOCK. Die Schätze könnt ihr nach und nach an dem Stock befestigen und so habt ihr ein Erinnerungsstück an euer Abenteuer und könnt von euren Reisen, Spaziergängen, Erlebnissen erählen und vor allem euch selbst immer wieder an die schönsten Abenteuer erinnern. Die Idee stammt von den indigenen Völkern Australiens und Amerikas und wir haben sie für euch gefunden in "Komm, wir gehen raus" (DK Verlag).

"Das ertrunkene Schwimmbad im Fischbachtal."

Hier habt ihr auch die Idee für ein Ausflugsziel. Auf dem Weg könnt ihr schon mal einen Stock suchen und vielleicht auch den ein oder anderen Schatz finden.

Gefunden haben wir dieses Ausflugsziel für euch in "Lost & Dark Places Saarland" von Holger Mathias Peifer/ Bruckmann Verlag.

Was es mit dem ertrunkenen Schwimmbad auf sich hat?
Also zuerst einmal ist es eine wunderschöne und spannende Wanderung dahin vom Parkplatz im Netzbachtal entlang des Fischbachs durch das Naturschutzgebiet.
(Hier kann man auch toll Fledermäuse während der Dämmerung beobachten.)

Und dann gelangt man schon zum Schwimmbad, das in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut wurde und bestimmt bei dieser Lage ein tolles Badeerlebnis bot. Leider haben Grubensenkungen dafür gesorgt, dass immer wieder Risse in den Becken entstanden und heute ist dort und in der Umgebung ein toller Feuchtbiotop mit Lebensraum für unzählig viele Tiere. Der ehemalige "Badepilz" lässt jedoch noch erkennen, dass hier einst ein Schwimmbad war.

Und am Montag, 29. Dezember, könnt ihr weiterlesen...

Vielleicht habt ihr ja den Ausflug zum ertrunkenen Schwimmbad gemacht und euch gewundert, dass ihr nur wenige Tiere oder sogar gar keine gesehen habt? Das liegt nun daran, dass Tiere auch Winterschlaf halten.

Was machen all die Tiere im Winter, wenn es draußen bitterkalt ist?

Wir haben nachgeforscht und in dem Buch "Winterschlaf" aus dem Insel Verlag neben einer wunderschönen Geschichte und tollen Illustrationen viele Informationen über den Winterschlaf gefunden.

"Was bedeutet Winterschlaf?
Stellt euch vor, ihr geht im Winter ins Bett und steht im Frühling wieder auf!

... Viele Lebewesen können sich im Winter nicht warm halten und finden kein Futter. Deshalb verkriechen sie sich irgendwo an einem geschützten Ort. Wer Winterschlaf hält, schlummert besonders tief. So können Tiere trotz Kälte und Hunger Kraft sparen. Sie suchen oder bauen sich Verstecke, wo sie vor hungrigen Raubtieren sicher sind. ..."

"Fledermäuse (Säugetier) hängen zum Beispiel über einen großen Teil des Winters kopfüber in ihren Schlafhöhlen. Sie haben sich an Rücken und Bauch Fettpolster eingelagert, die Wärme und Energie spenden."

"Marienkäfer (Insekt) scharen sich oft bei Kälte zusammen und finden Unterschlupf in Baumrinden, unter Blättern oder in einem trockenen Gebäude."
So kommt es, dass ich schon öfters auch mal einen Marienkäfer daheim unter meinem Weihnachtsbaum gefunden habe. Haltet einfach mal eure Augen auf und ihr findet bestimmt  viel darüber raus, welche Tiere noch und wie Winterschlaf halten. Wollt ihr auch etwas tun für die Tiere im Winter? Dann lest morgen weiter.

Was können wir tun für die Tiere im Winter?

Recht alles Laub zusammen, das ihr findet könnt, dann schichtet es an einer geschützten Stelle auf. Ich reche auch unser Fallobst dazu, Darüber freut sich besonders unsere Igelfamilie jedes Jahr sehr.

Stellt ein Vogelhaus auf mit Futter und frischem Wasser.
Vielleicht wollt ihr ja sogar selbst ein Vogelhaus bauen?

Und es gibt noch vieles mehr, was ihr tun könnt. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns ein Foto schickt, von euren Unternehmungen. Die könnt ihr dann auch in der Fotogalerie anschauen und wenn ihr etwas schreiben wollt, freuen wir uns natürlich auch darüber. Jetzt viel Spaß mit den Tieren im Winter.

Vom Futterhaus     

Jetzt wird es draußen kalt           Arme reiben

und weißer Schnee fällt bald.       Arme von oben nach unten bewegen.

Die Vögel fliegen hin und her,        Mit Händen "Vögel" darstellen und
und finden oft kein Futter mehr     hin- und her"fliegen"

Kommt, bauen wir ein Haus,          Mit den Händen ein "Haus"
und streuen darin Futter aus,        formen.   

für unsere liebe Vogelschar,           Streubewegung mit der Hand
so wie jedes Jahr.                        Mit Händen flattern und Vögel
                                               darstellen.

1. Dezember

In Schweden hängen die Menschen häufig Anhänger an die Geschenke mit einem Reim, der einen Hinweis auf den Inhalt des Geschenkes gibt.

Und hier ist mein Reim für euch :

Ich mag dieses Ritual so gerne,

daher basteln wir heute . . . . . .

 

Und diese ...... könnt ihr zum Beispiel als Geschenkanhänger für eure Geschenke verwenden.

Erfindet eure eigenen Reime und vielleicht habt ihr ja Lust, uns eine Email mit euren Werken zu schicken :).

 

Hier die Bastelanleitung zu meinem Reim
(Auf dem Foto könnt ihr die Bastelanleitung auch ganz ohne Worte nachvollziehen):

Material:   Goldfolie / Papier    Schere    Locher    Schnur / Geschenkband   Stift

So geht es:

Ihr schneidet aus der Goldfolie ein bzw. mehrere Quadrate.

Faltet das Quadrat in der Hälfte (Rechteck) und nun noch einmal in der Häfte (Quadrat).

Nun faltet ihr dieses kleine Quadrat noch einmal in der Hälfte: Es entsteht ein Dreieck,das aussieht wie eine kleine Tüte für Süßigkeiten.

An zwei Seiten ist diese "Tüte" bzw. das Dreieck geschlossen. An einer Seite ist es offen.

Malt nun jeweils eine Linie von jeweils der Mitte der "geschlossenen" Seiten zu der "offenen" Seite, so dass die Linien sich in der Mitte der "offenen " Seite treffen.

Schneidet entlang der Linie. Öffnet das Papier und ihr habt einen Stern.

Wollt ihr einen Geschenkanhänger daraus basteln, macht mit dem Locher ein Loch in eine der Sternenspitzen und fügt ein schönes Band hindurch. Auf das Papier könnt ihr dann euren Reim schreiben und in die Mitte des Sternes kleben.

Und hier ein Fingerspiel für alle von 0 - 110 Jahre

(Babys folgen der Handbewegung, ältere Kinder und Erwachsene können eine Bewegungsübung daraus machen)

Was funkelt da am Himmel?
Ein funklendes Sternengewimmel!        Finger spreizen und über Kopf halten
Sie leuchten hier,                               nach links strecken
sie funkeln dort                                 nach rechts strecken
und am Morgen sind sie fort.               Hände hinter Rücken verstecken

 

2. Dezember

Habt ihr eure Sterne gebastelt? Wenn ihr noch mehr Sterne basteln wollt und diese nicht nur als Geschenkanhänger verwenden möchtet, findet ihr hier weitere Ideen:

Rührt Kleister an und klebt die Sterne an euer Fenster oder macht es wie der Mann in der folgenden Geschichte:

Der Sternenbaum

In einem kleinen Haus am Rande der Stadt lebte ein Mann, der schon sehr alt war.

Soweit er zurück denken konnte, hatte er in diesem Haus gewohnt. Er hatte miterlebt, wie die Stadt allmählich wuchs und größer wurde, wie die Gärten verschwanden und immer neue Hochhäuser und Supermärkte gebaut wurden.

Die Leute in den neuen Häusern kannten den alten Mann nicht. Sie kannten nicht einmal ihre nächsten Nachbarn. Sie gingen morgens eilig aus dem Haus, kehrten abends müde zurück - und hatten den ganzen Tag nicht in den Himmel geschaut, die dicken Wolken nicht gesehen und erst recht nicht die Sterne.

Der alte Mann dachte an früher, als er und seine Geschwister an dunklen Nachmittagen um den Ofen saßen und die Mutter Geschichten erzählte. Damals hatten die Kinder goldene Papiersterne in die Fenster gehängt, damit das Christkind an Weihnachten zu ihnen fand.

Da fiel dem alten Mann ein, dass er irgendwo noch eine Rolle Goldpapier haben musste, und er begann, in Schränken und Schubladen zu suchen. Schließlich fand er das Goldpapier. Nachdenklich hielt er es in der Hand. Dann begann er, Sterne auszuschneiden. Plötzlich stand er auf und ging zum Fenster.

Der alte Mann schaute hinüber zu den Leuchtreklamen: Ob das Christkind meine Sterne überhaupt sehen wird? Ich will hinausgehen und es suchen und ihm den Weg leuchten mit den Sternen."

Noch am selben Abend machte sich der Mann auf den Weg, das Christkind zu suchen.

Ein gewaltiger Sturm tobte und riss die blinkenden Weihnachtsdekorationen von den Kaufhäusern. Dann fiel auch noch die Stromversorgung aus. Die Lichter erloschen und die Weihnachtslieder aus den Lautsprechern verstummten. Die ganze Stadt lag in tiefer Dunkelheit und Stille.

Der alte Mann ging durch die Straßen, vorbei an hohen Häusern, vorbei an lichterlosen Schaufenstern und verschlossenen Türen. Niemand hörte ihn, niemand schaute nach ihm. Die Leute waren die Dunkelheit und die Stille nicht mehr gewohnt. Sie blieben in ihren Häusern, waren ratlos und hatten auch ein bisschen Angst.

Der alte Mann ging weiter und weiter. Er ging aus der Stadt hinaus aufs Feld, zum Hügel, wo sich Himmel und Erde berühren.

Stunde um Stunde verging, ehe der Sturm sich legte. Schließlich trieb der Wind die Wolken fort. Am Himmel stand groß und blaß der Dezembermond.

"Seht mal, der Mann im Mond!", riefen die Kinder in den Häusern. Da erinnerten sich die Erwachsenen, dass sie einmal eine solche Gechichte erzählt hatten. Sie schauten mit den Kindern in den Himmel und betrachteten den Mond.

Auf einmal sahen sie einen Glanz am Horizont. Die Menschen waren froh, ein Licht zu sehen. Sie nahmen ihre Kinder an die Hand und machten sich auf den Weg zur Stadt hinaus.

Sie gingen durch die Stille, über verschneite Wiesen und Felder, den Hügel hinauf. Als sie oben ankamen, sahen sie einen Mann, der hängte goldene Sterne an einen Baum.

"Wie Weihnachten", flüsterten die Kinder, und sie begannen ein Weihnachtslied zu singen, erst leise und dann immer lauter, und schließlich sangen auch die Erwachsenen mit.

Der alte Mann hielt inne. Er hörte das Singen. Und nun wusste er, das Christkind war da, mitten unter ihnen!

Dann nahm der alte Mann die Sterne vom Baum und schenkte sie den Kindern. Die Kinder aber trugen die Sterne in ihre Stadt.

(Gisela Cölle)



3. Dezember

Malt heute ein Bild. Vielleicht möchtet ihr es verschenken. Dann bastelt gleich einen Bilderrahmen dazu.

Für den Bilderrahmen (Klick auf das Bild unten) benötigt ihr Zweige oder Äste. Also macht zuerst einmal einen Spaziergang, sollte es schon dunkel sein, denkt an eine Taschenlampe. Holt eine Gartenschere mit und schaut, wo ihr kleine Zweige an einem Baum abschneiden dürft. Da es kalt ist und die Bäume jetzt in die Winterruhe gehen, findet man immer ein paar Zweige, die sich auch leicht abknicken lassen.

So kann ein Rahmen aus Stöcken aussehen..

Wenn ihr nach Hause kommt, trinkt zuerst einmal eine warme Tasse Tee und macht euch dann ans Malen und Basteln.

Idee für das Bild:

Material:   eventuell festeres Papier
               Wasserfarben
               Wachsmalstifte

Idee: Malt zuerst einmal mit den Wachsmalstiften, was ihr malen wollt: Vielleicht einen Stern, einen Sternenbaum, wie gestern in der Geschichte, ein Herz, ....

Dann malt ihr mit blauer oder schwarzer Wasserfarbe darüber. Die Wasserfarbe perlt an der Wachsmalfarbe ab. Jetzt habt ihr zum Beispiel einen Nachthimmel als Hintergrund.

Während euer Bild trocknet, könnt ihr den Bilderrahmen basteln:

Material: Zweige, Schnur, Schere
             evtl ein Stück Pappe, auf das ihr euer Bild kleben wollt
             (alter Karton)
             Kleister

Ihr bindet die Zweige so zusammen, dass ein Viereck entsteht in der Größe eures Bildes oder etwas größer.

Wenn das Bild getrocknet ist, klebt ihr es auf den Karton. Macht oben und unten in die Mitte des Kartons ein Loch und verbindet das Bild mit einer Schnur von der Mitte ausgehend mit den vier Ecken des Bilderrahmens. Fertig.

Ein ganz besonderes Erlebnis für euch findet morgen und übermorgen statt:

Nikolausfahrten der Museumsbahn Losheim

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"Auch in diesem Jahr endet die Saison traditionell mit unseren beliebten Nikolausfahrten. Besonders Familien kommen auf Ihre Kosten, denn der Nikolaus höchstpersönlich begleitet den Zug und hält für mitreisende Kinder eine Kleinigkeit bereit. Die Gesamtfahrdauer beträgt ca. 1 h 15 min. Der Zustieg ist nur im Bahnhof Losheim möglich. Entsprechend der Jahreszeit sind die Wagen beheizt."

Fahrtage:
04.12.2021 | Nikolausfahrt, Sonderfahrplan, besonderer Tarif
05.12.2021 | Nikolausfahrt, Sonderfahrplan, besonderer Tarif

Abfahrtszeiten:

Ab Losheim:

1. Fahrt
13.30h Großer Wald / Dellborner Mühle

2. Fahrt
15.00h Großer Wald / Dellborner Mühle

3. Fahrt
16.30h Großer Wald / Dellborner Mühle

Ab Dellborner  Mühle:
Aufgrund der aktuellen Lage ist ein Zustieg nur am Bahnhof Losheim am See möglich

 

Fahrpreise für die Nikolausfahrten:

Erwachsene 12,00 € /  Person
Kinder (4–14 Jahre) 7,00 € / Person
Familie (2 Erwachsene, bis zu 3 Kinder bis 14 Jahre) 25,00 € / Familie

Es gelten die 2G plus Regelungen und ihr könnt die Tickets online buchen. Ihr findet alles unter : Nikolausfahrten der Museumsbahn Losheim

4. Dezember

Jetzt habt ihr schon Ideen für einen Geschenkanhänger und ein Geschenk. Nun fehlt nur noch das Geschenkpapier, denn das schönste an einem Geschenk ist ja, dass man es auspacken kann.

Dazu benötigt ihr:

1 Rolle Packpapier, eine Schere, Wasserfarbe oder Fingerfarbe

Schneidet das Packpapier in verschieden große Stücke, damit euer Geschenk auch hinein passt und jetzt geht es los:

Malt eine Hand an und druckt sie auf das Papier. Es können Rentiere, Schmetterlinge und vieles mehr entstehen, ganz wie ihr euch das überlegt. Unten findet ihr ein paar Beispiele.

Wer keine Lust hat, die ganze Hand anzumalen oder vielleicht noch ein wenig sein Papier mit den Handabdrücken ergänzen will, kann auch "Fingerstempeln" und lustige Figuren erfinden.

Klickt auf die Bilder unten, dann habt ihr noch ein tolles Lied, dass ihr beim Basteln singen könnt und ein Fingersiel. Viel Spaß

...oder ein Nikolaus. Geschenkpapier mit... Hier ein paar Anregungen für Fingerstempel-Tiere.
Aus: Kommt, wir feiern Weihnachten (Detlev Jöcker)

Und ein Ausflugsziel habe ich noch für euch:

Der Saarbrücker Zoo. Vielleicht wollt ihr mal nachschauen, was die Tiere hier im Winter machen? Ob die alle Winterschlaf halten? Wir freuen uns über Fotos von eurem Ausflug und auch Erzählungen, schreibt uns doch einfach eine Email info@ekkf.de

5. Dezember

Heute ist der zweite Advent. Ihr dürft nun die zweite Kerze an eurem Adventskranz anzünden.

Und es ist Nikolausabend. Ich möchte euch eine Geschichte vom Bischof Nikolaus erzählen, der vor vielen vielen Jahren wirklich gelebt hat. Ob diese Geschichte genau so passiert ist, weiß ich nicht, aber sie erzählt, wieso der Bischof Nikolaus der Freund der Kinder ist:


Bischof Nikolaus und die Kinder warten im Hafen auf die Ankunft des Getreideschiffes. Endlich. Das Warten hat sich gelohnt. Doch plötzlich schiebt sich ein Piratenschiff vor das Getreideschiff. Bischof Nikolaus übergibt den Piraten das gesamte Gold der Kirche. Die Piraten ziehen ab und das Getreideschiff kann im Hafen anlegen.

Ein Fingerspiel auch für die Kleinsten. Richtig lustig wird es, wenn ihr euch die Finger anmalt und aus Filz oder Krepppapier kleine Hüte bastelt.

Fünf Kinder sehen zum Fenster raus
und warten auf den Nikolaus:

Das Erste sagt: Ich freu mich so,
heute kommt der Nikolo!

Das Zweite sagt: Ich seh ihn schon,
bleibt da und lauft jetzt nicht davon.

Das Dritte mischt sich auch gleich ein:
"Er ist unser Freund, so soll es sein!"

Das Vierte lacht: "Er ist schon da!
Hat Stiefel an wie jedes Jahr."

Das Fünfte ruft:"Ich seh die Mütze und den Stab.
Sein frohes Gesicht, das ich so mag."

Da stimmen alle ein:
"Nikolaus, herzlich Willkommen und komm doch rein."

 

Und noch ein Bewegungsspiel:

Aus dem klitzekleinen Haus,                    Mit den Fingern ein Dach bilden.   

   
da schaut der Nikolaus heraus.                Mit einer Hand die Auge bedecken.

Er trägt `ne Brille, klein und rund,            Mit beiden Händen Kreise bilden und vor die
                                                                 Augen halten.

ein langer Bart verdeckt den Mund.          Pantomimisch die Länge des Bartes zeigen.

Er zieht nun seine Stiefel an,                    Pantomimisch die Stiefel anziehen.

damit er losmarschieren kann.                 Auf der Stelle gehen.

Auf dem Rücken liegt ein Sack,                Gebeugt auf der Stelle gehen.
den trägt er heute huckepack.

Die Sterne ziehen nun voran,                    Die Finger in die Luft heben und spreizen.
damit er alles sehen kann.

Er holt ganz leis vor jedem Haus               Pantomimisch darstellen.
ein Päckchen aus dem Sack heraus.

 

6. Dezember

Gestern war Nikolausabend. Habt ihr einen Stiefel rausgestellt? Oder war der Nikolaus zu Besuch bei euch? Habt ihr die Geschichte vom Bischof Nikolaus von Myra und den Piraten gelesen und wollt ihr noch mehr Geschichten hören von dem Bischof Nikolaus , dann besucht doch heute den Gottesdienst mit Ewald Schulz in Jägersfreude. Die Einladung habe ich euch unten angefügt und nun habt einfach viel Spaß mit einer weiteren Geschichte des Bischof Nikolaus.

Für alle die daheim bleiben oder nach dem Gottesdienst

Wichtig: Liebe Kinder, Eltern und Großeltern, in der am 02. Dezember 2021 in Kraft getretenen Corona-Verordnung des Saarlandes können Gottesdienste auch ohne 2 G oder 3 G Nachweispflicht gefeiert werden.  Wir haben jedoch vor, uns und andere stärker zu schützen, so dass wir im Nikolaus-Gottesdienst die 3 G Regelung beherzigen! Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren sollten entweder geimpft, genesen oder getestet sein.  Wir bitten Euch, Euren Mund-Nasenschutz mitzubringen. Auf dem Platz ist es möglich, die Maske abzunehmen. Hygieneregeln werden umgesetzt, siehe weiter unten. Wir sind im großen Saal des Ev. Gemeindehauses Segenskirche, so dass wir auch die Abstandsregeln einhalten können. Liebe Grüße auch von Esther Schönsiegel und Kiara Sausen und vielleicht bis Montag, zum Nikolaus-Gottesdienst am 06. Dezember, Ewald Schulz

Die Geschichten lassen sich super nachspielen: Zwei Ideen: Einmal mit Playmobilfiguren oder anderen Spielfiguren oder ihr könnt auch selbst alle Figuren aus Eierkartons basteln und anmalen.

7. Dezember

Welches Wetter ist heute? Richtiges Herbstwetter? Oder ist der Winter im Anmarsch?

Hier habt ihr zwei Fingerspiele bzw. Bewegungsspiele- ganz gleich welches Wetter heute ist:

Der Herbst bringt bunte Blätter

Der Herbst bringt bunte Blätter.        Beide Hände
                                                  über dem Kopf
                                                  hin- und her bewegen. /

                                                  Bewegungen mit den Händen, so
                                                  dass das Baby mit den Augen
                                                  folgen kann.

Und jede Menge Regenwetter.          Mit den Fingern in der Luft
                                                  "Klavier" spielen. /

                                                  Die Regentropfen (Fingerspitzen)
                                                  berühren das Baby.

Der Herbstwind pustet die Blätter fort.   Pusten / Über Arme, Rumpf,
                                                      Beine, Füße, in die
                                                      Handflächen des Babys
                                                      pusten

Sie fallen zu Boden an jedem Ort.      Hände langsam auf den Boden
                                                  sinken lassen. / Hände langsam
                                                  auf den Rumpf sinken lassen.

Für den Igel wird im Herbst ein Haus daraus.   Fingespitzen aneinander
                                                              legen.

Dort ruht er sich im Winter aus.        Handinnenflächen untr dem Kinn
                                                  aneinander legen.

Im Herbst sammeln die Eichhörnchen  Bücken und mit den Händen
Nüsse für die Winterzeit.                  "Nüsse" vom Boden
                                                  sammeln. / Hände berühren
                                                  einzelne Körperstellen des
                                                  Babys.

Schnell und rechtzeitig, bevor es schneit.   Hastige
                                                  Sammelbewegungen machen und
                                                  nach oben schauen. Danach
                                                  aufstehen und tanzen, dabei die
                                                  Hände kreisen lassen./ Hände
                                                  berühren die einzelnen
                                                  Körperstellen des Babys, jetzt
                                                  etwas schneller. Danach die
                                                  Hände ergreifen und leichte
                                                  "Tanzbewegungen" nach rechts
                                                  und links machen.
             

8. Dezember

 

Heute könnt ihr Vogelfutter selbst herstellen:

Es ist spannend, das Tier- und Vogelleben zu erkunden. Zum Beispiel an einer selbst gebastelten Vogelfutterstelle. Verknete Erdnussbutter oder Schmalz mit Vogelfutter in einer Schale. Das Fett sollte Raumtemperatur haben. Und es darf kein Salz enthalten. Streiche ein paar trockene Zweige mit rauer Rinde mit der Mischung ein und häng die Futterzweige mit einem Bindfaden draußen vor dem Fenster auf.

aus: Reise ins ewige Eis

Du kannst die Vögel malen, die du beobachten kannst und vielleicht weißt du oder auch jemand anders die Namen der Vögel.

Wer möchte kann das Datum, die Temperatur und das Wetter notieren bzw. aufmalen.

Und hier noch eine kleine Geschichte. Lest sie bzw. lasst sie euch vorlesen und macht euch danach auf die Suche nach eurem "Letztes Blatt fällt -Baum"

Der letzte Blattfalltag

Die Haselmaus und der kleine Siebenschläfer waren bei der großen Buche im Wald angekommen. Dort standen schon die Tiere beisammen und redeten aufgeregt durcheinander. Der Hase war da, der Dachs, die Eule, die Meisen, die Spitzmäuse, der Wolf, die Nachtigall und das Eichhörnchen. Sogar der Hirsch war gekommen. Alle freuten sich, den kleinen Siebenschläfer zu sehen.
"Ist das dein erster letzter Blattfalltag? Wirklich?" fragte die Nachtigall.
Der kleine Siebenschläfer nickte. Als er zu den Bäumen hinauf blickte, sah er tatsächlich nur noch nackte Äste. Denn die Blätter waren schon überall heruntergefallen und bedeckten den Waldboden.
"Da ist es, das letzte Blatt des Jahres!", flüsterte die Eule und zeigte mit dem Flügel die große Buche hinauf. Ja, da hing es. Ein großes schönes Buchenblatt. " Es fällt. Es fällt!", riefen die kleinen Spitzmäuse. Alle richteten ihre Aufmerksamkeit auf das Blatt am Baum.
"Nein", sagte der Wolf. "Es hat sich noch nicht einmal bewegt." "Also ich sehe, wie es ein wenig wackelt!", bemerkte das Eichhörnchen. "Nichts. Es tut sich nichts. Es wackelt kein bisschen", sagte der Dachs. "Aber jetzt, aber jetzt!", schrie der Hase.
Wieder starrten die Tiere auf das Blatt. Dem kleinen Siebenschläfer tat bereits der Nacken weh, vom nach oben Gucken. Er kniff die Augen ein wenig zusammen, um das Blatt und dessen Bewegungen besser im Blick behalten zu können. Aber er sah nichts. "Soll ich mal hochklettern und es etwas anschubsen", fragte das Eichhörnchen.
"Nein!", riefen die anderen Tiere entrüstet. "Das verstößt gegen die Regeln. Der Herbst geht, wenn er gehen will und nicht, wenn du es willst, Eichhörnchen!", sagte die Eule streng.
Lange guckten die Tiere hinauf zum Baum. Aber das Blatt bewegte sich nicht.
"Letztes Jahr fiel das letzte Blatt irgendwie früher!", sagte der Dachs.
"Und schneller!", fügte der Hase hinzu.
Da legte der Hase seine Pfote an den Baumstamm und klopfte einmal daran. "Hallo? Herbst? Bist du bereit?", rief er, doch sogleich bekam er einen wütenden Blick von der Eule, die ja darauf bestand, dass das Blatt ganz von selbst fiel.
"Vielleicht ist das Blatt mit Honig an den Ast geklebt und wir warten und warten und es fällt in 10 Jahren nicht!", überlegte eine der Meisen.
"Schau mal da, Eule, ist das nicht ein Schneehase?", fragte der Hirsch plötzlich und die Eule blickte in die Richtung, in die der Hirsch zeigte. Kaum war sie abgelenkt, schon stieß der Hirsch mit seinem Geweih und voller Kraft gegen den Baum. Der Baum wackelte. Die Eule drehte sich wieder zum Hirsch um, der tat, als wäre nichts geschehen. Doch leider geschah auch nichts, denn das Blatt blieb, wo es war.
"Wir können ja mal pusten!", schlug die Haselmaus vor. Alle sahen die Eule an. "Also gut, dann pusten wir!", seufzte sie. Alle Tiere begannen zu pusten. Sie pusteten und pusteten. Doch das Blatt rührte sich nicht.

"Fall endlich runter, damit wir unser Herbstlied singen können!", rief die Amsel wütend. Alle Tiere riefen nun aufgebracht durcheinander. Sie hatten keine Lust mehr abzuwarten. Als der kleine Siebenschläfer das Geschrei nicht mehr aushielt, rief er so laut er konnte:"Stoooooopp!"
Die Tiere verstummten augenblicklich und schauten den kleinen Siebenshläfer an.
"Wenn ich ein Blatt wäre, dann würde ich nicht fallen wollen, wenn man mich anschreit und böse auf mich ist. Im Gegenteil, ich würde so lange ich könnte da oben hängen bleiben. Vielleicht sollten wir es freundlich bitten. Vielleicht sollten wir ihm das Herbstlied vorsingen, damit es leichter loslassen kann."
Die Tiere nickten und die Nachtigall stimmte das Herbstlied an.

Langsam fällt das letzte Blatt
von dem größten Baum hier ab.
Nun wird der Herbst bald von uns gehen,
wir sagen jetzt "Auf Wiedersehen".
Fallallallallallallaaa,
wir sehen uns wieder nächstes Jahr,
fallallallallallallaaa,
dann sind wir alle wieder da!

"Bitte, liebes Blatt, es wird Zeit. Du kannst jetzt loslassen!", flüsterte der kleine Siebenschläfer. Und als hätte das Blatt nur darauf gewartet, wackelte es erst ein wenig hin und her und dann ... fiel es.
 "Ohhhhhh!" und "Ahhhhhh!", staunten die Tiere und sahen zu, wie das Blatt sich langsam seinen Weg nach unten suchte. Der Wind spielte noch ein wenig mit ihm und ließ es sacht nach rechts und nach links schweben, bis es schließlich auf dem Waldboden ankam. Stille trat ein.
Dann jubelten die Tiere "Auf Wiedersehen, Herbst!", riefen sie. "Jetzt kann der Winter kommen!"


Aber das ist eine andere Geschichte.


Die Tiere machten sich auf den Weg zu ihren Schlafplätzen und ruhten sich zuerst einmal aus.

aus: Der kleine Siebenschläfer   Eine Pudelmütze voller Wintergechichten / etwas gekürzt

Der Fuchs war auch dabei und keiner hat ihn gesehen. Vielleicht habt ihr Lust, die Tiere aus der Geschichte aus Eierkartons zu basteln. Ihr könnt die Geschichte auch nachspielen. Unsere Futterstelle bei der Praxis.

9. Dezember
Und habt ihr euch auf die Suche gemacht nach einem "Letzten Blattfall-Baum"? Vielleicht habt ihr ja auch schon angefangen, das ein oder andere Tier aus der Geschichte zu basteln?

Auf jeden Fall hielt die kleine Haselmaus es nicht mehr aus, den kleinen Siebenshläfer noch länger schlafen zu lassen:


"Wach auf, wach auf, der Winter steht vor der Tür!", rief die Haselmaus und schüttelte den kleinen Siebenschläfer.
Denn so hatten sie es ausgemacht. Die Haselmaus sollte den kleinen Siebenschläfer wecken, wenn der Winter vor der Tür stand. Der kleine Siebenschläfer war auch sofort hellwach. So gespannt war er auf den Winter. Schnell rannte er zur Tür, öffnete sie, doch kein Winter stand davor. Niemand stand davor.
"Wo ist er denn? Der Winter? Und wie erkenne ich ihn?", fragte der kleine Siebenschläfer.
"Erst wird der Wind zapfig kalt. Dann lässt der kalte Wind Eisblumen wachsen und Raureif auf den Gräsern und Blätter. Und dann kannst du ihn riechen", erklärte die Haselmaus. "Und wann und wann? Wann kommt er?", fragte der kleine Siebenschläfer ungeduldig. "Manchmal lässt er auf sich warten. Und wann er kommt, das sagt er dir vorher nie. Aber es kann nicht mehr lange dauern. Komm, wir vertreiben uns die Zeit und spielen was im Wald."

aus: Eine Pudelmütze voller Wintergeschichten

Hier habt ihr eine Spielidee. Vielleicht haben der kleine Siebenschläfer und die Haselmaus dieses Spiel ebenfalls gespielt:

Stellt euch vor, ihr seid Waldwichteldetektive oder Waldfeendetektive.
Und ihr habt den Auftrag von den Elfen, euch auf
die Suche nach dem Winter zu machen. Denn der große Zauberer Tunixgut möchte den Winter verzaubern bis ihn niemand mehr erkennt. Das wäre schrecklich. Ihr müsst den Winter unbedingt finden. Holt euch einen Korb oder Eimer mit und sucht nach Merkmalen für den Winter, nach Winterboten: abgebrochene Zweige, kalte Steine, feuchtes Moos. Macht euch auf den Weg. Habt ihr "Winterboten" gefunden und gesammelt, so sucht ihr euch eine Stelle im Wald, auf eurem Weg, auf dem Balkon, und legt aus den Winterboten ein Mandala. Nur so könnt ihr den Zauberer Tunixgut bannen, davon abhalten, den Winter zu verzaubern, so dass man ihn nicht erkennt.


So kann ein Wintermandala aussehen. Schickt uns gerne Photos von euren Wintermandalas. Wir freuen uns und stellen sie auch gerne aus.

10. Dezember

Habt ihr euer Wintermandala gelegt? Was waren eure Wintermerkmale, die ihr gefunden habt? Oder habt ihr ein Herbstmandala gelegt?

Wisst ihr, was der Haselmaus und dem kleinen Siebenschläfer gestern beim Spielen im Wald passiert ist? Sie haben eine Schwalbe getroffen, die sich verflogen hat. Schwalben sind Zugvögel und fliegen bevor der Winter kommt in den Süden. Und diese Schwalbe hatte keinen Plan, wo Süden ist. Der kleine Siebenschläfer, die Haselmaus und die Schwalbe fragten den Igel, den Fuchs, die Schnecke und bekamen viele verwirrende Antworten: Oben, unten, je nachdem wo man steht, kann der Süden auch rechts oder links sein... Diese Antworten halfen wenig. Die Eule hatte da schon bessere Hinweise:
Süden ist immer gegenüber von Norden.
....Nur, wo ist Norden?
... Rechts vom Westen, links vom Osten.
...O je, das stimmt zwar, aber woher weiß man denn nun, wo Norden ist bzw. Süden?
Da hatte die Eule zwei weitere tolle Hinweise:
Die beste Hilfe ist die SONNE. Sie  geht im Osten auf, zur Mittagszeit ist sie im Süden und am Abend geht sie im Westen unter.
...Kann man den Süden dann nur am Tag finden?.
...Nein, nachts führt uns der Polarstern.
...Und wenn man das Glück hat, einen Ameisenhaufen zu finden, dann kann uns sogar dieser leiten. Die Ameisen richten ihren Bau nämlich Richtung Süden aus, damit sie es wärmer haben.

Das waren endlich viele tolle Hinweise und die Schwalbe ist losgeflogen.

Solltet ihr eine Schwalbe treffen, die sich verflogen hat, wisst ihr ja nun Bescheid. Was auch super ist, wenn ihr einen Kompass habt.
Da richtet sich die Nadel nämlich immer nach Norden aus und gegenüber ist Süden.

So könnt ihr euch ganz einfach selbst einen Kompass basteln:

Aus: Reise ins ewige Eis Dieses Lied könnt ihr euch auf Youtube auch anhören.

11. Dezember

Habt ihr schon Plätzchen gebacken? Hier findet ihr zwei Lieblingsrezepte:

Vanillekipferl

250 g Weizenmehl      

1 Messerspitze Backpulver

1 Päckchen Vanillinzucker
oder
1 Vanilleschote

100g (Birken-) Zucker                Ich gebe weniger Zucker dazu.

2 Eigelb

200 g kalte Butter

125 g gemahlene Mandeln

Alle Zutaten nach und nach zugeben und gut miteineinander vermischen. Zu einem glatten Teig verkneten. Aus dem Teig daumendicke Rollen formen, gut 2 cm lange Stücke davon abschneiden und zu etwa 5 cm langen Rollen formen (Halbmonde/Hörnchen). Diese auf ein Backnlech legen, in den vorgeheizten Backofen schieben bei ca. 170 Grad etwas 10 - 20 Minuten backen lassen.

Die noch warmen Plätzchen bestreuen mit folgender Mischung:

Puderzucker
Vanillinzucker
etwas Zimt
ein paar gemahlene Mandeln

Lecker!

 Was mache ich jetzt mit dem Eiweiß?

Ich bereite den Teig für die Kokosmakronen zu!

Kokosmakronen

2 Eiweiß

1 Prise Salz

100g oder etwas weniger (Birken-) Zucker

Abrieb eine Bio-Limette

150 g Kokosraspel

1 TL Speisestärke

ca. 30 Backoblaten

Den Backofen vorheizen (zwischen 140 und 170 Grad).
Die Backoblaten auf dem Blech verteilen.

Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen. Dann die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen und so lange weiter schlagen, bis die Masse glänzt. Die restlichen Zutaten mischen und locker unter den Eischnee heben. Gut vermengen.

Die Makronenmasse mit zwei Löffeln gleichmäßig auf die Oblaten häufen.

Ich forme gerne "kleine Eisberge".

Ca. 20 Minuten backen und 10 Minuten bei geöffneter Tür trocknen lassen. In der Zwischenzeit mache ich meistens die Vanillekipferl fertig.

Die Kokosmakronen danach auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Natürlich summe oder singe ich dabei jedes Jahr das Lied:


In der Weihnachtsbäckerei
Rolf Zuckowski

Das Lied beginnt mit dem Refrain und dieser wird nach jeder Strophe wiederholt.

Refrain:

In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei,
zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße
Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei. In der Weihnachtsbäckerei.

 

Wo ist das Rezept geblieben   
von den Plätzchen, die wir lieben?
Wer hat das Rezept... verschleppt?
Na, dann müssen wir es packen, einfach frei nach Schnauze backen.
Schmeißt den Ofen an ... und ran!

Brauchen wir nicht Schokolade,
Honig, Nüsse und Sukkade
und ein bisschen Zimt?
Das stimmt!
Butter, Mehl und Milch verrühren,
zwischendurch einmal probieren
und dann kommt das Ei ... vorbei.

Bitte mal zur Seite treten, denn wir brauchen Platz zum Kneten.
Sind die Finger rein? ... Du Schw...
Sind die Plätzchen, die wir stechen,
erst mal auf den Ofenblechen,
warten wir gespannt:   Ver.....

Vanillekipferl Kokosmakronen. Sie sehen aus wie kleine Eisberge.

12. Dezember

Heute dürft ihr schon die dritte Kerze am Adventskranz anzünden.
Jetzt fehlt nur noch eine Kerze, dann "steht das Christkind vor der Tür".

 

Wie sieht es aus? Habt ihr heute Lust, aus Salzteig Anhänger für den Weihnachtsbaum herzustellen und/oder Handabdrücke zu machen, um sie an Weihnachten zu verschenken. Vielleicht habt ihr noch viele weitere Ideen:

2 Tassen Mehl        1 Tasse Salz              1 Tasse Wasser

miteinander verrühren und kneten. Fertig!

Wer möchte kann noch ein wenig Olivenöl dazu geben, dann wird der Teig geschmeidiger.
Wer bunten Teig möchte, kann Lebensmittelfarbe, Fingerfarbe oder etwas Wasserfarbe ins Wasser geben.

Lasst eure Kunstwerke auf einem Pappteller in Heizungsnähe trocknen, denkt morgen daran, sie umzudrehen und dann könnt ihr dekorieren, verschenken ....

Zimtanhänger

duften  ganz toll und sehen zum Naschen echt aus, ihr solltet sie aber lieber n i c h t probieren, sie schmecken genauso schlecht wie die Sachen aus Salzteig. Ihr könnt sie in einer leeren Lebkuchen- oder Plätzchendose aufbewahren. Sie riechen auch nächstes Jahr noch lecker nach Zimt.

Hier das Rezept:

100 g Zimt

150 g Apfelmus

Den Zimt in eine Schüssel geben. Nach und nach den Apfelmus zugeben und verrühren, bis eine geschmeidige Masse entsteht.

Teig ausrollen und Figuren ausstechen. Mit einem Schaschlikspieß, Zahnstocher ein Loch einfügen und auf einem Teller trocknen lassen.

Ab und zu die Anhänger mit einem Küchenschaber leicht bewegen, damit sie nicht ankleben.

 

 

Fuchs und Nikolaus freuen sich über ihre Salzteiganhänger. Alle Jahre wieder duften die Zimtanhänger, die in einer Lebkuchendose aufbewahrt werden.

13. Dezember

Puh, ist das ein weiter Weg bis Weihnachten. Noch 10 mal schlafen, dann ist Heilig Abend. "Heilig Abend", warum heißt das eigentlich so?

Kennt ihr die Geschichte von Maria und Josef? Auch sie mussten in ungefähr dieser Zeit einen langen Weg gehen. Und auf diesem Weg geschahen viele merkwürdige Dinge. Und davon möchte ich euch ab heute jeden Tag ein Stück erzählen. Begleitet Maria und Josef und erfahrt, warum "Heilig Abend" wirklich ein "Heiliger Abend" war und immer noch ist.

Die Geschichte handelt von Maria und Josef, Engeln, einem Stern, Hirten und ihren Schafen, einem Kaiser und von Königen - einem ganz besonderen König, der auch der "Friedensfürst" genannt wird. Was könnte denn so ein "Friedensfürst" machen?

 

Doch bevor ich euch morgen mehr erzähle, dachte ich mir, könntet ihr noch etwas basteln - Lichtergläser und die Kerzen darin könnt ihr dann anzünden, wenn ihr die Geschichte erfährt. Denn in der Geschichte wird es auch jeden Tag ein wenig heller, doch dazu mehr morgen.

Legt los:

Teelichtglas mit Transparentpapier

leeres Glas (Babynahrung, Marmeladenglas, Honigglas, Joghurtglas,...)

Transparentpapier in Schnipsel reißen und sie mit Kleister auf das Glas kleben.

 

Eisige Windlichter      sind auch etwas Tolles

Ihr braucht:

ein hohes Glas (z.B. leeres Gurkenglas)

grobkörniges Salz    

und Wasser

Füllt in das Glas das Salz (ca 1cm hioch) und füllt so viel Wasser ein, dass das Salz gerade feucht ist.

Stellt die Gläser an einen warmen Ort, zum Beispiel an die Heizung. Es dauert etwa ein bis zwei Tage, dann wachsen die ersten Eiskristalle an den Seitenwänden empor,

Bedeckt das Salz während des Vorgangs immer wieder mit etwas Wasser. Und wenn das Glas das gewünschte Aussehen erreicht hat, könnt ihr damit aufhören.

Stellt ein Teelicht oder eine Kerze in das Glas und genießt das eisige Windlicht.

 

Eisige Windlichter Teelichtglas mit Transparentpapier und Kleister hergestellt.

14. Dezember

Habt ihr ein Teelichtglas gebastelt? Dann könnt ihr die Kerze jetzt vielleicht anzünden und die Geschichte beginnt.

Vorher noch eine Idee: Wer möchte kann die Geschichte während des Erzählens mit den Fingern auf den Körper malen. Wie das geht?
Zum Beispiel:
Der Kaiser ... Zwei Finger spazieren über den Körper des Kindes.
Die Welt.... mit der flachen Hand wird über viele Körperpartien des Kindes gestrichen.
Eine Stadt ... Der Zeigefinger malt einen Kreis auf den Arm, den Bauch ,.... des Kindes
und so weiter.

Dann macht es euch nun gemütlich und hört die Geschichte:

Vor vielen vielen Jahren - vor mehr als 2020 Jahren - herrschte der römische Kaiser Augustus über einen großen Teil der Welt, auch über das Land Galiläa. (Schaut ruhig auf dem Globus nach, wo das liegt und dann schaut nach, wo ihr heute wohnt.)

In Galiläa liegt die Stadt Nazareth. Und in dieser Stadt Nazareth lebte Josef, ein Zimmermann, mit seiner Frau Maria. Die beiden hatten nur so viel zum Leben, dass sie jeden Tag satt wurden. Doch sie waren zufrieden. Sie wussten, es gab Menschen, die hatten weniger. Sie, Maria und Josef, hatten immerhin ein kleines Haus, in dem sie wohnen und schlafen konnten, ein paar Tiere: Hühner, die Eier legten, eine Ziege, die Milch gab und sie hatten sich. Und darüber freuten sie sich sehr.

Und genau in dieser Zeit erschien ein neuer Stern am Himmel, den noch niemand vorher gesehen hatte. Und auch jetzt war er noch kaum wahrzunehmen. Doch er war da.

Und wie es weiter geht, erfährt ihr morgen. Vielleicht schaut ihr euch heute Abend ja den Sternenhimmel an.

Kaiser Augustus

15. Dezember

 

Josef und Maria mussten zwar arbeiten, die Tiere füttern und Josef half anderen, Häuser zu bauen, das war ja sein Beruf, doch nachmittags setzten sie sich gerne nach getaner Arbeit gemeinsam auf einen Stein und Josef las Maria aus den Heiligen Schriften vor. "Stell dir vor", erzählte er. "In den Heiligen Schriften steht, dass Gott uns einen neuen König schicken wird", und "einen guten König, einen König, der sich um die Menschen kümmert. Der allen hilft, die Hilfe benötigen, der alle lieb hat, so wie sie sind. Ein König, der keine Kriege möchte, einen der Frieden schenkt."

Das war eine tolle Nachricht und Maria und Josef dachten noch lange darüber nach: Wann würde Gott diesen neuen König schicken? Wie würde es sein, wenn dieser neue König endlich kam? Wo würde er zu finden sein? Viele Fragen beschäftigten Maria und Josef.

Als sie die Läden schlossen, um sich schlafen zu legen, sah Josef in der Ferne ein kleines Licht. War das ein neuer Stern? Er hatte ihn zuvor noch nie bemerkt.

 

Kurze Anmerkung:
Bestimmt hatte Josef Schriftrollen oder Ähnliches.
Richtig: Die Buchdruckkunst wurde erst viel später entwickelt.
Im 8. Jahrhundert, also 800 Jahre nach Christi, gab es in Ostasien schon erste gedruckte Werke.
Doch erst in der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die moderne Buchdruckkunst erfunden. Johannes Gutenberg haben wir es zu verdanken, dass wir heute so viele tolle Bücher lesen können.
Er lebte in Mainz, was nebenbei erwähnt, eine wunderschöne Stadt ist. Man kann sie wunderbar erkunden, auch wenn man gerade nirgends hinein gehen darf. Neben dem Gutenberg-Denkmal könnt ihr auch "Fraa Bohnebeitel" bewundern: Eine Frau, die früher ihre geerntete Bohnen zum Markt brachte. Dazu schlug sie diese in ein weiches Tuch (sie machte "e Beitel " daraus) und trug dieses auf dem Kopf bis zum Markt.

Josef liest Maria aus den Heiligen Schriften vor.

16. Dezember

Die Tiere waren in der Nacht unruhig gewesen. Als Maria aufgestanden war, um nachzusehen, sah sie in der Ferne am Himmel etwas flackern. Was war das? Ein Stern? Etwas anderes, unbekanntes? Hatte es etwas mit der Unruhe der Tiere zu tun? War es etwas, was auf den neuen König hinwies?

Am nächsten Morgen fütterte Maria müde ihre Tiere (die Hühner, den Esel, die Ziege, die Gänse). Da trat ein Engel zu ihr: "Fürchte dich nicht!", sprach er, "denn ich habe gute Nachrichten. Du wirst ein Kind bekommen, Gottes Sohn, der König, von dem die Heiligen Schriften erzählen. Du sollst ihn Jesus nennen."

Maria konnte es kaum glauben: Ihr Kind sollte der neue König sein? Der König, der sich um die Menschen sorgen und für alle da sein würde, die niemand mochte? Die, die krank waren oder die gar nichts besaßen? Ihr wurde ganz warm ums Herz.

Zwischendurch überlegte sie : "Vielleicht habe ich ja geträumt? Vielleicht war sie beim Füttern kurz eingenickt, als sie sich auf den Stein gesetzt hatte? Ach, ganz gleich, sie freute sich und erzählte es gleich Josef.

Maria füttert die Gänse. Da erscheint ein Engel.

17. Dezember

Einige Zeit später mussten Maria und Josef eine Reise antreten.

Der Kaiser wollte nämlich wissen, wie viele Menschen in seinem Reich lebten. Um sie zu zählen, sollte jeder Mann mit seiner Familie in seine Geburtsstadt gehen und sich dort in eine Liste eintragen.

Josef stammte aus Bethlehem und der Weg dorthin war sehr weit. Hätte man sich nicht auch in der Stadt eintragen können, in der man lebte? So was. Jetzt mussten sie los. Maria war tatsächlich schwanger, so wie der Engel es ihr sagte. Und wenigstens wollten sie noch vor der Geburt Bethlehem erreichen.

Auf dem Weg sahen sie in der Dunkelheit beide das neue Licht am Himmel und sie hatten das Gefühl, das Licht wurde immer heller, je näher sie Bethlehem kamen. Dass es ein Stern war, daran hatten sie keinen Zweifel mehr.

Josef und Maria verlassen Nazareth und machen sich auf den Weg nach Bethlehem. Immer früher wird es dunkel. Jetzt ist der Stern deutlich zu erkennen.

18. Dezember

Endlich! Maria und Josef hatten Bethlehem erreicht. Mehrere Tage, Wochen, Monate waren sie unterwegs gewesen. Viele Menschen waren hier. Die Straßen und Wege waren voll von Menschen und Tieren - was für ein Gewimmel. Doch es gab nur wenige Häuser in Bethlehem. Nur wenige Menschen wohnten in Bethlehem. Und woher kamen all diese Menschen, die jetzt hier die Straßen füllten?

Ja, irgendwann wurden sie hier geboren und irgendwann sind sie weggezogen. Haben in anderen Städten und Gegenden gewohnt, Familien gegründet und jetzt, jetzt mussten sie alle in ihre Geburtsstadt zurück, um gezählt zu werden. Was für ein Unsinn, was für ein Kuddelmuddel. Wie sollten all diese Menschen hier eine Unterkunft finden?

Gott sei Dank  gab es diesen neuen Stern, der am Abend die Straßen voller Menschen wenigstens ein bisschen heller erscheinen ließ.

Was für ein Getümmel ist das? Die Straßen sind voll von Menschen und Tieren. Wo sollen alle bloß übernachten? GOTT SEI DANK, wenigstens erhellt der Stern nachts die Straßen.

19. Dezember

Heute dürft ihr die vierte Kerze am Adventskranz anzünden.
In fünf Tagen ist Heilig Abend.

An jede Tür in Bethlehem klopften Maria und Josef. Überall in der Umgebung suchten sie nach einer Möglichkeit, wo sie geschützt schlafen könnten. Doch nichts war zu finden.

 

Vielleicht habt ihr ja heute wieder Lust, nach draußen zu gehen und euch umzuschauen: Wo könnte man einen Schlafplatz finden, wenn alle Hotels, Restaurants, Herbergen geschlossen sind. Vielleicht im Wald?

Maria und Josef klopfen an jede Tür in Bethlehem. Niemand hat einen Schlafplatz frei. Alle Zimmer sind belegt.

 

Zwei Ausflugsziele habe ich euch rausgesucht:

Brennender Berg:
Die Route seht ihr auf dem Bild rechts. Anfahrt: Wenn ihr "Brennender Berg" bei Google Maps eingibt, findet ihr die Route. Ansonsten: Von Saarbrücken Richtung Sulzbach fahren: Sulzbachtalstraße, dann rechts abbiegen auf Schützenstraße, oberhalb des Schützenhauses findet ihr die Tennisplätze und auch Parkplätze, dann geht ihr zum Beispiel den Abenteuerweg entlang der Tennisplätze bis zum "Elefanten" und dann ist der Weg natürlich auch weiter ausgeschildert (Siehe Umsetzung)

Weitere Photos findet ihr in Adventskalender... Umsetzung.(So könnt ihr weiter die Bilder zur Weihnachtsgeschichte in unserer Fotogalerie in Folge schauen ohne Unterbrechung).

Der Brennende Berg hat seinen Namen daher: Seit Mitte des 17. Jahrhunderts schwelt ein in Brand geratener Kohleflöz im Innern des Berges. Es gibt Berichte, dass es noch Anfang des 20. Jahrhunderts möglich war, auf den heißen Steinen Eier zu backen. Fragt mal eure Großeltern nach oder alte Menschen, die ihr kennt. Später waren noch die schwefligen Dämpfe zu riechen und heute finden wir noch den ein oder anderen Stein, der wärmer ist als die umliegenden Steine. Daher ist es besonders jetzt, in der kalten Jahreszeit, spannend zum Brennenden Berg zu laufen und das mal zu testen.

2. Ausflugsziel: Litermont

Da müsst ihr zuerst mal 30 km fahren.

Die Wanderung ist ein reines Abenteuer. Für Kinder gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Auf jeden Fall benötigen alle gutes Schuhwerk und Outdoorkleidung, die warm hält und in der man sich gut bewegen kann. 

Hier gibt es eine Sagenwanderung, Gipfeltour, Walderlebnispfad (2,5 km) und die Teufelsschlucht.

Photos findet ihr unter Adventskalender ... Umsetzung. Den Flyer zum Walderlebnispfad könnt ihr euch im Internet runterladen.

Und: Denkt dran: Augen offen halten: Wo würden wir heute einen angenehmen Platz finden zum Übernachten? Vielleicht am Brennenden Berg? Da wäre es etwas wärmer. Oder in der Teufelsschlucht? Aber das wäre ja schon auch ein wenig s p a n n e n d.

Dann doch lieber in einem Stall? Wie Maria und Josef?

20. Dezember

Keinen Platz hatten sie in Bethlehem gefunden, keine Herberge, niemand hatte auch nur ein Zimmer oder Bett frei. Maria wusste, das Baby wollte bald zur Welt kommen. Da sprach ein Mann Maria und Josef an: "Bei mir zu Hause habe ich leider keinen Platz mehr. Jedoch, mir gehört ein Stall, draußen vor den Toren der Stadt. Da könnt ihr übernachten."

Maria und Josef freuten sich und fanden auch bald den Stall. Seltsamerweise stand der Stern genau über diesem Stall. Er leuchtete nun auch ganz hell und Maria und Josef wurde es ganz warm ums Herz. Im Stall bereiteten sie sich auf dem Heu ein Bett. Auch Tiere standen in dem Stall. Sie strahlten viel Wärme aus. So schliefen sie glücklich ein. Und am nächsten Morgen wartete sogar frische Ziegenmilch auf sie.

Jetzt konnte das Baby, Jesus, gerne geboren werden.

Maria und Josef haben den Stall gefunden. Der Stern steht jetzt genau über dem Stall. Ja, hier sind sie bestimmt gut aufgehoben. Jetzt steht der Stern strahlend hell an dem sonst dunklen Nachthimmel. Maria und Josef schlafen glücklich ein. Der Stern erhellt sogar den Stall ein wenig,

21. Dezember

Es waren unruhige Zeiten. Überall waren Menschen unterwegs zu den Orten, an denen sie geboren waren.

Aus fernen Ländern waren ebenfalls drei Männer unterwegs - Könige, Sterndeuter. Caspar Balthasar und Melchior. Sie folgten alle drei einem Stern, den sie schon tagelang, nein, Nächte lang am Himmel beobachteten. Und es gab eine Prophezeiung: Dieser Stern sollte ihnen den Weg zeigen zu einem neugeborenen König, einem Friedensfürsten. Sie hatten auch wertvolle Geschenke dabei für den neugeborenen König. Als sie sich auf ihrem Weg trafen, reisten sie gemeinsam weiter.

Doch der Weg war lang und weit und nur in der Nacht konnten sie weiter reisen, denn nur da konnten sie den Stern auch sehen.

Die Könige haben sich unterwegs getroffen und warten gemeinsam auf die Nacht, um weiter dem Stern zu folgen. Sie haben eine Gaststätte gefunden und bestellen sich etwas zum Essen und zum Trinken. Endlich, der Stern am Nachthimmel zeigt den 3 Königen den Weg.

22. Dezember

Endlich kam die Nacht wieder und der Stern zeigte sich deutlicher als je zuvor. So machten sich die Könige nach ihrer Rast wieder auf den Weg. Mitten in der Nacht blieben sie jedoch irritiert stehen. Sie sahen die Tore Jerusalems. Dort wohnte König Herodes. Dieser wurde auch der Schreckensfürst genannt. Zeigte der Stern wirklich auf Jerusalem? Sie besprachen sich kurz. Der Friedensfürst sollte in Jerusalem geboren werden? Würde Herodes das zulassen? Nein! Aber sie mussten sich Gewissheit verschaffen. Also beschlossen die drei Könige, mal bei Herodes vorbei zu schauen. Der schaute nur finster drein, versuchte sich freundlich zu geben. Jedoch in seinem Haus war nichts bekannt von der bevorstehenden Geburt eines Babys. In ganz Jerusalem nicht! Da verabschiedeten die 3 Könige sich erleichtert und zogen weiter. Jetzt mussten sie jedoch wieder etwas warten, bis sich der Stern wieder am Himmel zeigen würde.

Herodes

23. Dezember

Es waren auch Hirten auf dem Feld. Sie übernachteten bei ihren Schafen, denn sie ließen ihre Herden in der Nacht nicht allein.

Die Herde wurde Nacht für Nacht unruhiger. Schon seit einigen Nächten beobachteten die Hirten einen neuen Stern, der immer heller erschien. Was das zu bedeuten hatte?

Plötzlich, eines nachts, wurde es noch heller. Den Hirten erschien ein Engel. "In Bethlehem wurde ein neuer König geboren", verkündete er. "Ihr werdet das Kind in einem Stall finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend!"

Die Hirten waren ganz aufgeregt. Warum sollten ausgerechnet sie den neuen König begrüßen? Ausgerechnet sie? Einfache Hirten?

Die Herde war nun ganz still, friedlich. Und sie machten sich auf den Weg, den neuen König zu suchen und zu besuchen.....

Ein Engel erscheint dem Hirten. Die Schafe und Gänse werden friedlich und sind neugierig.

24. Dezember

Heute ist es endlich so weit: Heilig Abend.
Die Wohnung ist festlich geschmückt. Ein Tannenbaum wird in vielen Häusern aufgestellt und geschmückt. Und es wird Geschenke geben.

Tja und das größte Geschenk für Maria und Josef und alle Menschen, die dem Stern folgten und auch für uns heute
- nach mehr als 2020 Jahren (so alt ist die Geschichte schon) -

ist die Geburt Jesu.

Ja, Maria und Josef hatten gut geschlafen in dem Stall. Ihnen war warm und sie hatten auch etwas zu essen. Abends, als die Sonne schlafen ging, der Mond, die Sterne und der neue Stern am Himmel zu sehen waren, ja, da wurde Jesus geboren. Josef wickelte das Baby in Stoffe (Windeln), die er mit hatte und legte Jesus auf Stroh in die Futterkrippe, da hatte Jesus warm und er strahlte. Und Maria konnte sich ein wenig ausruhen. Doch sie musste immer wieder ihr Baby anschauen und auch Josef. Sie waren so verliebt in ihr Baby, dass sie überhaupt nicht hörten, dass da Menschen direkt vor dem Stall waren. Erst als Josef das Mähen der Schafe hörte, schaute er vor die Tür: Da standen Hirten mit ihrer Herde und wollten den neuen König begrüßen. Hatte Maria also doch nicht geträumt? Auch den Hirten war ein Engel erschienen. Es mussste wahr sein: Jesus war der neue König, der Friedensfürst. Als ein paar Tage später auch noch drei Könige eintrafen mit Geschenken: Gold, Weihrauch und Myhrre, da hatten sie keine Zweifel mehr:

Jesus, der neue König, der Friedensfürst ist geboren.


Jesus ist da. Maria ist sehr müde nach der Geburt und doch will sie am Liebsten die ganz Zeit ihr Baby anschauen und Josef geht es genau so. Josef und Maria staunen, als der Hirte kommt und ihnen erzählt, dass ein Engel ihm die Nachricht von Jesu Geburt überbrachte. Die Könige sind da. Endlich haben sie den angekündigten Friedensfürst gefunden und können ihm die Geschenke überreichen. Doch das beste Geschenk ist Jesus. Noch mehr Leute aus Bethlehem sind gekommen, um zu schauen, was in dem Stall los ist. Sie kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Frohe Weihnachten euch allen.

Dieses Fest zu seiner Geburt, das feiern wir heute:

Die Freude, die seine Geburt verbreitete, den Frieden, den er mitbrachte, das helle Leuchten in unseren Herzen.

Frohe Weihnachten euch allen
Deutschland Österreich

Buon Natale!
Italien

Joyeux Noel!
Benin Frankreich

Feliz Navidad!
Chile Bolivien Mexiko Spanien

Feliz Navidad para todos!
Kolumbien

Merii Kurisumasu!
Japan

Feliz Natal!
Brasilien

Noeliniz kutlu olsun!
Türkei

Wesolych Swiat!
Polen

Kuwa na Krismasi n jema
Kenia

Shub Christu Jayanti
Indien

Moadim Lesimkha!
Israel

God Jul!
Schweden Dänemark Norwegen

Merry Christmas!
England Australien Nordamerika

Sheng Tan Kuai Loh!

Subha nath thalak Vewa!
Sri Lanka

Hristos Razdejetska!
Russland

Prettige Kerstdagen!
Niederlande

Glaedelig Jul und juullimi pilluarit!
Grönland

Sheng Tan Kuai Loh!
China

Gleðileg jól!
Island

Hyvää joulua!
Finnland

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